Neue Sortiertechnologie ermöglicht es jedes Jahr 20.000 Tonnen an Nichteisen-Metallen und Edelstahl zu recyceln

Alles raus aus dem Schrott

In rund 50 Schredderanlagen in Deutschland nehmen sie ein unruhiges Ende: Waschmaschinen, Altautos, Fahrräder werden mit einigen Tausend PS zerkleinert. Aus dem ungeordneten Stoffstrom konnten bisher vor allem Eisen, der eigentliche Schrott, und ein Teil der Nichteisenmetalle heraussortiert und wiederverwertet werden. Edelstahl konnten bisherige Sortiertechnologien nicht erfassen. Mit Hilfe einer neuen Technologie, die die Einzelteile mit Hilfe elektromagnetischer Wellen detektiert und per Luftstrom ausbläst, können nun auch Edelstahlteile sauber getrennt werden. Würde diese Technologie standardmäßig in deutschen Schredderanlagen eingesetzt, müssten im Hamburger Hafen jedes Jahr drei Rohstofffrachter weniger anlegen.

Ressourceneffizienz, Recycling, Metall

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