Industrie 4.0 am Beispiel – Ressourceneffizienz durch Digitalisierung

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Digitale und vollautomatisierte Abläufe steigern die Ressourceneffizienz von Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Der neue Film des VDI ZRE zeigt am Beispiel der Blechwarenfabrik Limburg, wie das funktionieren kann.

Für die Digitalisierung der Produktion werden verschiedene Managementsysteme eingesetzt, die über ein Business Intelligence System vernetzt, koordiniert und kontrolliert werden.

So steuert ein Produktionsplanungssystem (PPS) über ein Manufacturing Execution System (MES) sämtliche Produktionsprozesse. Ein Energiemanagementsystem (EMS) analysiert und reguliert die Energieströme, die Druckluft und das Kühlwasser. Alle Daten laufen im Business Intelligence System (BI) zusammen. Stellt das BI beispielsweise fest, dass mehr Druckluft für eine bestimmte Anzahl von Dosen verbraucht wird, alarmiert es einen Techniker. Dieser kann umgehend nach Leckagen suchen und sie beseitigen – das spart Energie.

Ein Drittel des Stroms wird von über 2.500 Solareinheiten auf dem Fabrikdach generiert. Für eine
optimale Stromauslastung steuert das Warehousemanagementsystem (WMS) die Bewegung der Warenströme im Lager. Darüber hinaus wird die in der Produktion anfallende Abwärme zum Heizen und zur Erzeugung von Warmwasser genutzt.

Alles in allem spart das Unternehmen auf diese Weise eine halbe Million Euro an Material- und Energiekosten und über 2600 Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalent) pro Jahr ein und trägt damit erfolgreich zum Klimaschutz bei.

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